Diskussionskreis Südhessen in Frankfurt am Main!

Der Diskussionskreis Südhessen trifft sich wieder, diesmal in Frankfurt am Main. Und es ist nie zu spät dazu zustoßen! Nutze doch dieses Treffen, um andere Unterstützer*innen aus deiner Umgebung kennenzulernen und mit der aktiven Arbeit zu beginnen.

Wann und Wo?
Donnerstag | 14.02.2019 | 18.30 Uhr | Club Voltaire | Kleine Hochstraße 5 | 60313 Frankfurt/Main

Wenn du deine Freunde und Bekannte zu diesem Treffen einladen möchtest, findest du hier den Link zu unserer Facebook-Veranstaltung.

Diskussionskreis in Ostwestfalen

Unterstützer*innen werden aktiv

Samstag | 26.01.2019 | 12 Uhr | Kegelklause | Heideweg 33 | 32839 Steinheim

Triff Unterstützer*innen aus deiner Umgebung und diskutiere mit. Am 26.01. soll das Thema Neoliberalismus diskutiert werden.

PlattformPro-Brunch in Dortmund

PlattformPro-Brunch in Dortmund

Unterstützer*innen werden aktiv

19. Januar 2019 | 11.00 Uhr | BierCafé West | Lange Straße 42 | 44137 Dortmund

Das Neue Jahr möchten wir mit einem politischen Brunch beginnen um auch den Unterstützer*innen eine Teilnahme zu ermöglichen, die in der Woche am Abend, aus vielerlei Gründen, nicht teilnehmen können.

Schon fast ein Jahr ist seit dem ersten Aufruf zur Gründung der „Progressiven Sozialen Plattform“ (PSP, vorher: Demokratie+) vergangen, und auch in Dortmund ist uns der Start mit einem eigenen Diskussionskreis geglückt. Ein festes Team hat sich etabliert und trifft sich seither regelmäßig zum gegenseitigen Austausch zu sozialpolitischen Themen. Mit bereits zwei gelungenen Veranstaltungen rund um das Thema „Bezahlbares Wohnen“ haben wir erste Akzente setzen können. Für das neue Jahr möchten wir uns noch weiter vernetzen und beginnen damit, dass wir uns regelmäßiger mit Unterstützer*innen und Interessierten treffen möchten.
Daher würden wir uns sehr freuen, Dich beim ersten PlattformPro-Brunch am Samstag, 19. Januar 2019, 11 Uhr im Biercafé West, Lange Straße 42, 44137 Dortmund zu treffen. Komm vorbei, lerne uns kennen, diskutiere mit und teile Deine Ideen mit uns!

Um Anmeldung unter dortmund@plattform.de wird gebeten.

Dein PlattformPRO Team in Dortmund



Werte hochhalten für Dich und mich

Für ein Ideal der sozialen Demokratie

Deutschland, Europa und die Welt ist in Bewegung: Überall engagieren sich Menschen, finden sich zusammen, bilden Initiativen und formen Bewegungen. Eindrucksvolle Beispiele aus Deutschland liefern viele Tausende, die sich z.B. für die Aktionen #Seebrücke, im Hambacher Forst und bei #unteilbar auf den Weg gemacht haben. Unterschiedliche Motivationen – ein Ziel: Der Wunsch nach einer gemeinsamen, sozial-demokratischen, umweltgerechten und dabei fortschrittlichen Politik. Wir alle wollen Hetze, Spaltung und steigender Ungleichheit in unserem Land etwas entgegensetzen.

 

Während die Politik in einer alten Idee, in einem alten Bündnis und einem Stillstand verweilt, verlieren Deutschlands BürgerInnen ihren Glauben an eine gute Vertretung ihrer Interessen innerhalb der Politik. Genau das muss sich ändern. Interessen von Konzernen und Politik dürfen nicht mehr im Vordergrund stehen, sondern Menschen, wie Du und ich.

 

Einer, dem die eigene Glaubwürdigkeit nicht egal ist, ist aus genau diesen Gründen in der vergangenen Woche nach 26 Jahren Mitgliedschaft aus seiner Partei, der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), ausgetreten. Marco Bülow (Bundestagsabgeordneter) hat viele Jahre innerhalb seiner Partei für eine erkennbare Erneuerung der SPD gekämpft. „Das Ideal der sozialen Demokratie wiegt mehr als Strukturen und Personen“ hat Marco in seinem Statement zu diesem Schritt gesagt.

Wie recht er mit seiner Analyse der deutschen Sozialdemokratie hat, lässt sich im Umgang der Partei mit seinem Schritt ablesen: Die Verweigerung sich mit Argumenten auseinanderzusetzen, die Unfähigkeit zur Kritik am eigenen Handeln sowie die Mutlosigkeit endlich die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren und eine begeisternde Vision für die Zukunft zu entwerfen.

Marco wird als Bundestagsabgeordneter weitermachen. Und als Initiator der Plattform bleibt er dem Kampf für soziale Gerechtigkeit erhalten. Mehr als 5.000 Menschen in ganz Deutschland engagieren sich mittlerweile mit ihm für die Plattform. Quer durchs Land haben wir Diskussionskreise gegründet und treffen uns regelmäßig, um gemeinsam mit Gleichgesinnten über Themen zu sprechen, die uns unter den Nägeln brennen.

Hier wird nach Lösungen zu sozialen Problemen gesucht, Netzwerke zu anderen Initiativen geknüpft und dies alles mit dem Ziel ein progressives, politisches Bündnis möglich zu machen. Für eine Politik, welche die Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns stellt, die Vielen, nicht die Wenigen.

Eine friedliche Welt und eine gerechte Weltwirtschaftsordung sind möglich. In unserem Land lohnt sich der Kampf für soziale Gerechtigkeit mit fairen Chancen für alle.

Gerechte Löhne, bezahlbarer Wohnraum, eine zukunftsorientierte Klima- und Bildungspolitik sind Ziele, für die es sich zu kämpfen lohnt. Bewegungen in anderen Ländern (wie die von Bernie Sanders in den USA oder Jeremy Corbyn in UK) zeigen, dass linke Bewegungen Massen erreichen können. Das ist auch in Deutschland möglich und die ersten Anfänge sind bereits sichtbar.

Der Kampf um eine auf den Menschen fokussierte Politik kann aus vielen Richtungen aufgenommen werden. Dies kann als Teil einer Bewegung, einer Partei, eines Vereins und vielen weiteren Initiativen geschehen. Wir von der PlattformPro möchten alle sozialen, progressiven Menschen verbinden und helfen eine gemeinsame Stimme zu finden.

Teilhabe ist in vielen Formen möglich. Es gibt eine Vielzahl an Bewegungen, die sich den überfälligen Herausforderungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten widmen. Zu diesen gehören zum Beispiel #unteilbar, DiEM25, Aufstehen und die Seebrücke. Alle vereint der Wunsch den Fokus auf die existenziellen Bedürfnisse der Menschen zu richten.

 

Die PlattformPro kann euch helfen beim Vernetzen mit Gleichgesinnten und Bündnispartnern, beim Organisieren von Events und Diskussionskreisen. Neugierig? Dann trete mit uns in Kontakt.

Wir freuen uns auf Dich und hoffen Dich bald bei der Plattform oder unseren Bündnispartner*innen Willkommen zu heißen.

 

Eure,

Anna Broich (PSP Hamburg)

Sandra Spitzner (PSP Dortmund)

Thomas Steuber (PSP Hamburg)

Stopp mit den Schikanen gegen Obdachlose!

Es ist kalt geworden in diesen Tagen in Deutschland und das liegt nicht allein an den sinkenden Temperaturen. Aktuelle Meldungen aus Berlin, Dortmund und Hamburg lassen darauf schließen, dass sich das soziale Klima in unserem Land dem Nullpunkt nähert. Da werden in Berlin die U-Bahnhöfe nicht länger als Kältebahnhöfe für obdachlose Menschen aufgeschlossen und in Dortmund Bußgelder gegen Menschen in Not verhängt, die keine Unterkunft mehr haben und im Freien schlafen. In Hamburg sind schon jetzt drei Menschen erfroren. Drei Meldungen, die uns frieren lassen. Drei Beispiele, die die Folgen einer verfehlten Wohnungs- und Sozialpolitik drastisch aufzeigen.

Initiativen im ganzen Bundesgebiet warnen schon seit langem vor der steigenden Zahl an wohnungs- und obdachlosen Menschen, doch wirkungsvolle und mutige politische Initiativen, die dem Trend Einhalt gebieten, gibt es bislang nur vereinzelt. Stattdessen wird landauf landab versucht, die Obdachlosen zu vertreiben. Armut soll für die Bürger*innen weitgehend unsichtbar werden, damit Shoppingerlebnisse nicht gestört werden.

Wir unterstützen selbstverständlich alle Initiativen, die sich der Unterstützung der Ärmsten der Armen verpflichtet haben und in diesen kalten Monaten vermehrt um Sach- und Geldspenden werben. Auch wenn die Berliner Verkehrsbetriebe mittlerweile ihre Entscheidung zurückgenommen haben und die Bahnhöfe nun doch öffnen werden, bleibt es doch offensichtlich, dass wieder einmal die BVG sich um ein Problem kümmern muss, das die eigentlich Verantwortlichen beständig ignorieren. Wir fordern daher von der Politik in Bund, Ländern und Kommunen eine radikale Umkehr in ihrer Sozial- und Wohnungspolitik. Der Mensch muss wieder in den Fokus des Handelns gestellt werden und nicht wirtschaftliche Interessen. Menschen, die eh schon an den Rand der Gesellschaft verdrängt wurden, dürfen nicht die Suppe ausbaden, die ihnen eine fehlgeleitete Politik eingebrockt hat.

“Die Stadt hat eine Unterbringungspflicht, erklärt sich aber für alle möglichen Betroffenen als nicht zuständig. Und sie nutzt das Ordnungsrecht, um ein gesellschaftliches Problem unsichtbar zu machen, anstatt es zu bekämpfen. Die Kriminalisierung von Obdachlosen muss ein Ende haben.“ Oliver Phillipp (bodo e. V.)

Deswegen:

  • Schluss mit der Kriminalisierung von Obdachlosen – Keine Bußgelder für Obdachlosigkeit
  • Unbürokratische und aufsuchende Hilfsangebote für die Betroffenen – Mehr Notunterkünfte, Wärmebusse etc.
  • “Housing First”-Prinzip als Leitlinie politischen Handelns zur Bekämpfung von Obdach- und Wohnungslosigkeit (Statt eines Stufenmodells wird Obdachlosen zunächst eine Wohnung vermittelt und der Prozess sozialarbeiterisch betreut.)